Für AGM-, EFB- und Gel-Batterien brauchst du ein Ladegerät mit eigenem AGM-Modus. Vergleichssieger ist das CTEK MXS 10 mit 8,6 von 10 Punkten; das CTEK MXS 5.0 bietet dokumentierte 14,7 V im AGM-Modus. Bei Batterien von 60 bis 95 Ah liegt der passende Ladestrom bei 6 bis 19 A; dafür eignen sich die 10-A-Modelle CTEK MXS 10 und Bosch C70.
Inhalt
- Die fünf Ladegeräte für AGM, EFB und Gel im Detail
- Der AGM-Check in 5 Punkten: Worauf kommt es bei einem AGM-Ladegerät an?
- Woran erkennst du den Batterietyp deines Autos?
- Welche Ladespannung braucht welcher Batterietyp?
- Welche Rolle spielt die Temperatur beim Laden von AGM-Batterien?
- Warum kostet ein falsches Ladeprofil Lebensdauer?
- Start-Stopp-Auto: Laden im eingebauten Zustand
- Wie lange dauert das Laden einer AGM-Batterie?
- Das Wichtigste in Kürze
- Häufige Fragen zu Ladegeräten für AGM, EFB und Gel
Eine AGM-, EFB- oder Gel-Batterie braucht ein Ladegerät mit passendem Programm. Wir haben fünf Modelle von 5 bis 15 A verglichen. Entscheidend sind ein AGM-Modus mit dokumentierter Spannung und ein passender Ladestrom. Die Batterietypen erklärt der Ratgeber zu AGM, EFB und Gel.
| Modell | Ladestrom | AGM-Modus | AGM-Ladespannung | Gel | Lithium | Temp.-Kompensation | Kapazität (12 V) | IP | Garantie | BLR-Score | Angebot |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
CTEK MXS 10 | 10 A | ja | k. A. | ja | nein | ja | 20–200 Ah | IP65 | 5 Jahre | 8,6 | Preis prüfen* |
CTEK MXS 5.0 | 5 A | ja | 14,7 V | ja | nein | ja | 1,2–110 Ah | IP65 | 5 Jahre | 8,0 | Preis prüfen* |
Bosch C80-Li | 15 A | ja | 14,7 V | ja | ja | k. A. | 30–400 Ah | IP65 | k. A. | 7,5 | Preis prüfen* |
Bosch C70 | 10 A | ja | 14,7 V | ja | nein | k. A. | 14–300 Ah | IP65 | k. A. | 7,4 | Preis prüfen* |
CTEK CT5 Time to Go | 5 A | ja | k. A. | ja | nein | ja | 20–160 Ah | IP65 | 5 Jahre | 6,8 | Preis prüfen* |
Der BLR-Score bewertet von 0 bis 10 und gewichtet Ladestrom-Passung, Batterietypen, Schutz, Pflegefunktionen, Alltagstauglichkeit, Ladekennlinie und Garantie. Was kein Herstellerdokument belegt, zählt null Punkte; deshalb liegen Bosch C80-Li und Bosch C70 ohne belegte Garantie und Temperaturkompensation hinter den beiden Geräten MXS 10 und MXS 5.0 von CTEK. Die Kriterien stehen unter So vergleichen wir. Geräte für alle Batterietypen findest du im Vergleich der Autobatterie-Ladegeräte.
Die fünf Ladegeräte für AGM, EFB und Gel im Detail
CTEK MXS 10: Vergleichssieger für große Batterien
Das CTEK MXS 10 lädt mit 10 A Batterien von 20 bis 200 Ah und hält sie bis 300 Ah auf Spannung. Es hat ein Kalt/AGM-Programm, einen Recond-Modus und einen Supply-Modus als 12-V-Stromquelle. Das Datenblatt nennt die Spannungen 14,4, 14,7, 15,8 und 13,6 V, ohne sie den Programmen zuzuordnen; deshalb steht die AGM-Spannung als „k. A.“ in der Tabelle. Die Garantie beträgt fünf Jahre; das Datenblatt nennt acht Ladeschritte sowie Schutz vor Verpolung und Kurzschluss. Bei 60 bis 95 Ah liegt der Strom mit 11 bis 17 % im Zielbereich. Details im Bericht zum CTEK MXS 10.

CTEK MXS 10
10 A für Batterien von 20 bis 200 Ah mit Kalt/AGM-Programm und Supply-Modus.
- 10 A passen zu 60 bis 95 Ah
- Kalt/AGM-, Recond- und Supply-Modus
- Temperatursensor, IP65 und fünf Jahre Garantie
- AGM-Spannung nicht einzeln angegeben
- Kein Lithium-Programm
Ideal für: Große Start-Stopp-Batterien und Wohnwagen
CTEK MXS 5.0: AGM-Modus mit 14,7 V
Beim CTEK MXS 5.0 ordnet die Anleitung 14,7 V ausdrücklich dem AGM-Modus zu; das Normalprogramm lädt mit 14,4 V. Das Gerät lädt mit 5 A Batterien von 1,2 bis 110 Ah, gibt AGM, EFB und Gel frei und kompensiert die Temperatur. CTEK gibt fünf Jahre Garantie. Für Start-Stopp-Batterien bis etwa 50 Ah passt der Strom (10 bis 20 % der Kapazität); größere lädt es langsamer. Mehr zum Gerät: Überblick zum CTEK MXS 5.0.
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CTEK MXS 5.0
AGM-Modus mit herstellerseitig dokumentierten 14,7 V, Temperaturkompensation und fünf Jahre Garantie.
- 14,7 V im AGM-Modus laut Anleitung
- AGM, EFB und Gel freigegeben
- IP65 und fünf Jahre Garantie
- 5 A laden Batterien über 50 Ah langsam
- Kein Lithium-Programm
Ideal für: Start-Stopp-Batterien bis 110 Ah
Bosch C80-Li: 15 A mit Lithium-Programm
Das Bosch C80-Li lädt mit 15 A und bis zu 20 A im Schnellmodus. Laut Anleitung hat es ein Winter/AGM-Programm mit 14,7 V, ein LiFePO4-Programm mit 14,2 V, Regeneration mit 16,5 V bei 1,5 A und eine Stützladung mit 13,6 V. Es lädt 12-V-Batterien von 30 bis 400 Ah, ist nach IP65 geschützt und gibt AGM, EFB und Gel frei. Eine Temperaturkompensation und eine Garantie nennt Bosch in den Unterlagen nicht, dafür Schutz vor Überhitzung, Überspannung, Verpolung und Kurzschluss, eine Erhaltungsphase und ein LCD-Display. Wer AGM und Lithium mit einem Gerät laden will, findet hier das einzige 15-A-Modell dieses Vergleichs.
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Bosch C80-Li
15-A-Gerät mit 14,7 V im Winter/AGM-Programm und LiFePO4-Programm für große Pkw- und Versorgungsbatterien.
- Winter/AGM-Programm mit 14,7 V
- LiFePO4-Programm mit 14,2 V
- Batterien bis 400 Ah, IP65
- Temperaturkompensation nicht ausgewiesen
- Garantie nicht angegeben
Ideal für: Große Batterien und LiFePO4
Bosch C70: 12 und 24 V mit Kalt/AGM-Programm
Das Bosch C70 lädt mit 10 A bei 12 V und 5 A bei 24 V. Die Anleitung nennt 14,4 und 14,7 V für 12 V sowie 28,8 und 29,4 V für 24 V, dazu einen Kalt/AGM-Modus. Es lädt 12-V-Batterien von 14 bis 300 Ah und gibt Blei-Säure, EFB, AGM und Gel frei. Eine Kompensation der Temperatur und eine Garantie sind nicht ausgewiesen; Bosch nennt für die C-Linie Schutz vor Überhitzung, Überspannung, Verpolung und Kurzschluss. Bei 60 bis 95 Ah arbeitet das C70 wie das MXS 10 im Zielbereich.
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Bosch C70
10-A-Gerät mit Kalt/AGM-Modus, das zusätzlich 24-V-Batterien lädt.
- Kalt/AGM-Modus für 12 und 24 V
- Batterien von 14 bis 300 Ah
- Stützladung beim Batteriewechsel
- Temperaturkompensation nicht ausgewiesen
- Kein Lithium-Programm
Ideal für: Große Pkw, Transporter und 24-V-Fahrzeuge
CTEK CT5 Time to Go: mit Countdown
Das CTEK CT5 Time to Go lädt mit 5 A Batterien von 20 bis 160 Ah und zeigt per Countdown die verbleibende Ladezeit in Stunden. Eine Startanzeige meldet, ab wann ein Startversuch möglich ist. Die Programme heißen Normal, AGM und Recond, die Temperatur wird kompensiert, CTEK gibt IP65, Verpolungs- und Kurzschlussschutz und fünf Jahre Garantie an. Die Herstellerseite führt die EU-Ausführung als nicht mehr in Produktion, die Verfügbarkeit schwankt deshalb. Einen Direktvergleich mit dem MXS 5.0 findest du unter CTEK MXS 5.0 gegen CT5 Time to Go; den Bericht zum Gerät unter CTEK CT5 Time to Go.

CTEK CT5 Time to Go
5-A-Gerät mit AGM-Programm und Countdown, der die Restladezeit in Stunden anzeigt.
- Countdown-Timer und Startanzeige
- AGM-Programm und Temperaturkompensation
- IP65 und fünf Jahre Garantie
- Laut Herstellerseite ausgelaufenes Modell
- Nur 5 A bei Batterien ab 50 Ah
Ideal für: Start-Stopp-Fahrzeuge und Wenigfahrer
Der AGM-Check in 5 Punkten: Worauf kommt es bei einem AGM-Ladegerät an?
Ein AGM-Ladegerät erkennst du an einem eigenen Programm, dessen Ladespannung der Hersteller nennt. Der AGM-Modus lädt mit einer höheren Spannung als das Normalprogramm. Der AGM-Check prüft fünf Punkte:
- AGM-Modus mit dokumentierter Spannung: CTEK und Bosch nennen 14,7 V, Continental für Start-Stopp-AGM 14,4 bis 14,8 V.
- Gel-Freigabe: Gel-Batterien laden niedriger; Victron nennt für Gel Deep Cycle 14,1 bis 14,4 V. Das Gerät muss Gel ausdrücklich freigeben.
- Ladestrom für 60 bis 95 Ah: nach der Ah-Passungsregel (10 bis 20 % der Kapazität) 6 bis 19 A. Maximal 25 % der Nennkapazität erlaubt Continental.
- Anschluss am Massepunkt: Der Batteriesensor am Minuspol bleibt unberührt.
- Temperaturkompensation: Sie gleicht die Ladespannung an Kälte und Wärme an.
| Gerät | Ladestrom | Anteil bei 60 Ah | Anteil bei 95 Ah |
|---|---|---|---|
| CTEK MXS 5.0 | 5 A | 8 % | 5 % |
| CTEK CT5 Time to Go | 5 A | 8 % | 5 % |
| CTEK MXS 10 | 10 A | 17 % | 11 % |
| Bosch C70 | 10 A | 17 % | 11 % |
| Bosch C80-Li | 15 A | 25 % | 16 % |
Nur die 10-A-Geräte liegen bei 60 und 95 Ah im Zielbereich von 10 bis 20 %. Das C80-Li erreicht bei 60 Ah die Obergrenze von 25 %; sein 20-A-Schnellmodus läge dort mit 33 % darüber. Die 5-A-Geräte laden voll, brauchen bei 95 Ah aber deutlich länger.
Woran erkennst du den Batterietyp deines Autos?
Das Etikett der Batterie und das Fahrzeughandbuch nennen den Typ. Fahrzeuge mit Start-Stopp-Funktion sind laut Continental mit AGM- oder EFB-Starterbatterien ausgerüstet. Beim Ersatz gilt: eine Batterie gleicher Spezifikation einbauen und bei Fahrzeugen mit Batteriemanagement per Diagnosewerkzeug anmelden. Die EFB-Batterie ist eine verstärkte Nassbatterie für einfache Start-Stopp-Systeme, die AGM-Batterie bindet den Elektrolyt in Glasvlies. Zur Gel-Batterie nennt Victron Werte für Deep-Cycle-Typen. Im Zweifel zählt immer die Angabe auf dem Etikett.
Welche Ladespannung braucht welcher Batterietyp?
Jeder Batterietyp hat einen eigenen Spannungsbereich, den der Batteriehersteller vorgibt. Die Tabelle fasst die belegten Werte zusammen.
| Batterietyp | Ladespannung laut Batteriehersteller | Erhaltungsspannung | Programm im Vergleich |
|---|---|---|---|
| Blei-Säure (Nass, SLI) | 14,8–15,6 V (Continental) | k. A. | Normal, 14,4 V |
| EFB | 14,8–15,6 V (Continental) | k. A. | Normal, 14,4 V |
| AGM, Start-Stopp | 14,4–14,8 V (Continental) | k. A. | AGM-Modus, 14,7 V |
| AGM, Deep Cycle | 14,2–14,6 V, bei Schnellladung 14,6–14,9 V (Victron) | 13,5–13,8 V (Victron) | AGM-Modus, 14,7 V |
| Gel, Deep Cycle | 14,1–14,4 V (Victron) | 13,5–13,8 V (Victron) | Normal, 14,4 V |
| LiFePO4 | 14,2 V (Victron, Bosch) | 13,5 V (Victron) | Lithium-Programm |
Die Werte der Batteriehersteller und die Geräteprogramme decken sich nicht immer. Continental nennt für Nass- und EFB-Batterien 14,8 bis 15,6 V, die Normalprogramme laden mit 14,4 V. Maßgeblich ist die Anleitung deiner Batterie. Die Ladeschlussspannung ist der obere Wert, bis zu dem das Gerät lädt. Continental schreibt zudem nur geregelte Ladegeräte mit IU-Kennlinie vor. Weitere Hinweise gibt der Ratgeber AGM-Batterie laden.
Welche Rolle spielt die Temperatur beim Laden von AGM-Batterien?
Kälte erfordert eine höhere Ladespannung, Wärme eine niedrigere. Das Victron-Datenblatt gibt 24 mV pro °C für eine 12-V-Batterie an, bezogen auf 25 °C. Bei 5 °C Batterietemperatur sind das rund 0,5 V mehr. ADAC empfiehlt für den Winter eine integrierte Temperaturkompensation. CTEK regelt automatisch nach der Umgebungstemperatur des Geräts, nicht nach der Batterietemperatur. Bosch beschreibt beim C30 das Kalt/AGM-Programm für Batterien bei 0 bis 4 °C; eine automatische Kompensation weist die Anleitung bei Bosch-Geräten nicht aus. Steht dein Auto im kalten Carport, wähle deshalb ein Gerät mit Kompensation oder das Kalt-Programm.
Warum kostet ein falsches Ladeprofil Lebensdauer?
Zu niedrige Spannung lädt nicht voll, zu hohe Spannung treibt Gas aus der Batterie. Beides verkürzt die Lebensdauer. Wird die Batterie nicht voll, setzt Sulfatierung ein: Bleisulfat lagert sich auf den Platten ab und mindert die Kapazität. Bei zu hoher Spannung öffnet das Sicherheitsventil, und Elektrolyt entweicht. Eine geschlossene AGM-Batterie lässt sich nicht nachfüllen; Continental weist darauf hin, weder Säure noch destilliertes Wasser nachzufüllen. Der Verlust ist damit endgültig. Auch die Fachpresse beschreibt AGM-Akkus als empfindlich für Über- und Unterspannung. Wähle das Programm deshalb vor dem Anschließen des Netzsteckers, nicht danach.
Start-Stopp-Auto: Laden im eingebauten Zustand
Du kannst die Batterie im Fahrzeug laden, ohne sie abzuklemmen. Schalte Zündung und Verbraucher aus, setze die rote Klemme an Plus und die schwarze an einen Massepunkt. Der Batteriesensor am Minuspol misst Strom, Spannung und Temperatur; ADAC warnt, dass ein Anschluss am falschen Punkt ihn beschädigen oder falsche Werte liefern kann. Abklemmen vermeidest du besser: Continental weist darauf hin, dass eine Spannungsunterbrechung einzelne Systeme ausfallen lassen kann, und verlangt nach dem Batteriewechsel die Anmeldung per Diagnosewerkzeug. Die Schritte für dein Auto beschreibt der Ratgeber Start-Stopp-Batterie laden.
Wie lange dauert das Laden einer AGM-Batterie?
Die Dauer ergibt sich aus fehlender Kapazität und Ladestrom: Bei 40 Ah Defizit und 10 A sind es rechnerisch vier Stunden. ADAC nennt für eine leere 100-Ah-Batterie mit 7 A bis zu elf Stunden bis 80 %. Continental legt das Ladeende fest: spätestens nach 24 Stunden oder wenn der Ladestrom unter 0,01 × Kapazität fällt, bei 100 Ah also unter 1 A. Ein externes Nachladen ist laut Continental nötig, wenn die Kapazität unter 75 % und die Ruhespannung unter 12,5 V liegt. Die Dauer für deine Batterie berechnet der Ladezeit-Rechner.
Das Wichtigste in Kürze
- AGM braucht den AGM-Modus: CTEK und Bosch laden mit 14,7 V, Continental nennt 14,4 bis 14,8 V.
- Für 60 bis 95 Ah sind 6 bis 19 A richtig; die Obergrenze liegt bei 25 % der Nennkapazität.
- Nur die 10-A-Geräte treffen 10 bis 20 % bei 60 und bei 95 Ah.
- Gel lädt niedriger als AGM: 14,1 bis 14,4 V laut Victron-Datenblatt.
- Laden im Auto: schwarze Klemme an den Massepunkt, nicht an den Minuspol.
Geräte für Motorrad, Wohnmobil und Lithium zeigt der Gesamtvergleich der Autobatterie-Ladegeräte.
Häufige Fragen zu Ladegeräten für AGM, EFB und Gel
Kann ich eine AGM-Batterie mit einem normalen Ladegerät laden?
Nur mit einem Gerät, das einen AGM-Modus oder eine AGM-Freigabe hat; das ist Punkt 1 im AGM-Check. Continental schreibt, dass herkömmliche Ladegeräte nicht geeignet sind und nur geregelte Geräte mit IU-Kennlinie zum Einsatz kommen. CTEK und Bosch laden AGM mit 14,7 V.
Welches Ladegerät eignet sich für eine Gel-Batterie?
Eines, das Gel ausdrücklich freigibt. Alle fünf Geräte im Vergleich nennen Gel in den Herstellerangaben. Gel lädt niedriger als AGM, nach dem Victron-Datenblatt (Deep Cycle) mit 14,1 bis 14,4 V.
Kann ich eine EFB-Batterie im AGM-Modus laden?
Für EFB ist das Normalprogramm vorgesehen. Bosch ordnet beim C30 das Kalt/AGM-Programm mit 14,7 V ausdrücklich auch kalten EFB-Batterien zu. Im Zweifel gilt die Angabe auf dem Batterieetikett.
Muss ich die Batterie beim Start-Stopp-Auto zum Laden abklemmen?
Nein. Du lädst im eingebauten Zustand mit der schwarzen Klemme am Massepunkt. Das Abklemmen kann laut Continental einzelne Systeme ausfallen lassen und erfordert nach einem Batteriewechsel die Anmeldung per Diagnosewerkzeug.
Gibt es einen AGM-Ladegerät-Testsieger?
Wir haben keine Geräte selbst vermessen und küren deshalb keinen Sieger aus eigenen Messungen. Unser Vergleichssieger ist das CTEK MXS 10 mit einem BLR-Score von 8,6, gewählt nach Herstellerangaben.
Wie viel Ampere braucht ein Ladegerät für 60 bis 95 Ah?
Nach der 10-bis-20-%-Regel sind es 6 bis 19 A. Die 10-A-Geräte CTEK MXS 10 und Bosch C70 treffen diesen Bereich bei beiden Größen.
Quellen
- CTEK MXS 5.0 Bedienungsanleitung (AGM 14,7 V, Recond 15,8 V, Garantie)
- CTEK MXS 5.0 Produktdatenblatt (DE)
- CTEK MXS 10 Product Sheet
- CTEK MXS 10 Produktdatenblatt (DE, Garantie 5 Jahre)
- CTEK CT5 Time to Go Product Sheet
- CTEK CT5 Time to Go EU: Herstellerseite
- Bosch C80-Li Bedienungsanleitung: Modi und Technische Daten
- Bosch C80-Li: Herstellerseite
- Bosch C70 Bedienungsanleitung: Technische Daten
- Bosch C70 Bedienungsanleitung: Modi 24 V
- Bosch C30 Bedienungsanleitung: Ladeprogramme (Kalt/AGM 14,7 V)
- Continental Montagehinweis Start-Stopp- (AGM+EFB) und Starterbatterien: Ladespannung, Ladestrom
- Victron Datenblatt GEL und AGM Batterien (Ladespannung, Temperaturkompensation)
- Victron Blue Smart IP65 Charger: Datenblatt (Li-Ion 14,2 V, Float)
- ADAC: Autobatterie laden so geht's
- promobil: AGM-Akkus richtig laden (Empfindlichkeit gegen Über- und Unterspannung, Fassung vom 22.02.2009)
- Bosch Aftermarket: C-Line Batterieladegeräte (Schutzfunktionen, IP65)
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