Der Ladezustand (SoC) zeigt in Prozent, wie voll eine Batterie ist. Bei einer nassen Starterbatterie entsprechen 12,70 V laut ADAC 100 % und 12,20 V etwa 50 %; unterhalb von 80 % lädst du nach, damit die Batterie keinen Schaden nimmt.
Was bedeutet Ladezustand?
Der Ladezustand (englisch State of Charge, kurz SoC) beschreibt in Prozent, wie voll eine Batterie ist. 100 % bedeutet vollständig geladen. Bei Blei-Batterien liest du ihn an der Spannung ab, die sich nach einigen Stunden Ruhe einstellt. Bei Lithium-Eisenphosphat funktioniert das kaum, denn zwischen 10 und 90 % Ladung ändert sich die Zellspannung laut Wikipedia nur wenig. Dort zählt ein Batteriemonitor den Strom, der in die Batterie hinein- und aus ihr herausfließt.
| Ladezustand | Ruhespannung, nasse Starterbatterie |
|---|---|
| 100 % | 12,70 V |
| 90 % | 12,60 V |
| 70 % | 12,40 V |
| 50 % | 12,20 V |
| 0 bis 10 % | 10,50 V |
Quelle der Tabelle: ADAC.
Praxisbeispiel
Dein Pkw stand eine Woche in der Garage. Nach mehreren Stunden Ruhe zeigt das Multimeter 12,40 V. Laut Tabelle sind das etwa 70 %. Nach Wikipedia ist eine Starterbatterie unterhalb von 80 % sofort nachzuladen, also steckst du das Ladegerät an. Das Voltmeter sagt dir dabei nur, wie voll die Batterie ist, nicht wie gesund. Wie du richtig misst, steht im Ratgeber Autobatterie messen; Geräte mit mehr Aussagekraft vergleichst du bei den Batterietestern.
Verwandte Begriffe
- Ruhespannung: der Messwert, aus dem du den Ladezustand ableitest
- State of Health: wie viel Kapazität die Batterie überhaupt noch hat
- Entladetiefe: der entnommene Anteil der Kapazität
Quellen

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